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Neues aus der Liga

Erster Ligasieg

Zum ersten Mal das Nachsehen hatte die Konkurrenz der "Erdinger Alkoholfrei"-Triathlon-Regionalliga beim vierten Wettkampf der Serie in Ingolstadt. Die Mannschaft vom „Blue Seventy“-Tri-Team Schongau war in Bestbesetzung angetreten und für den technischen Leiter Wolfgang Ahrens war schon vor dem Start klar: Heute geht es um den Sieg! Seit dem Aufstieg der Schongauer in die Regionalliga in 2006 war dies der erste Sieg in dieser Klasse.

Dabei konnte von einem Start-Ziel-Sieg keine Rede sein, aber die Truppe des Schongauer Tri-Team bewies zuletzt wieder einmal ungeheure Laufstärke. Beim Schwimmen der 1500 Meter zu Beginn des Wettkampfs konnte zunächst nur Simon Sanktjohanser ganz vorne mitmischen und stieg als sechster aus dem Wasser. Mit einem schnellen Wechsel schaffte er sofort den Anschluss an die Führenden - bei einem Rennen mit Windschattenfreigabe ein entscheidender Vorteil. Lukas Sporer kam eine Minute später aus dem Wasser und verpasste zunächst die erste Radgruppe, konnte aber auf der Strecke den Anschluss herstellen. Rudi Kemmer, Lukas Krämer und Valentin Krehl hatten nach dem Schwimmen schon etwas Verspätung und mussten auf der 40 Kilometer langen Radstrecke aufholen. Beim zweiten Wechsel waren nur Simon und Lukas in der Führungsgruppe, während das favorisierte Team aus Erlangen mit vier Athleten vertreten war. Auf den zehn Laufkilometern gaben die Schongauer noch einmal alles und sammelten einen Athleten nach dem anderen ein.

Bis zum Ende setzten sie sich mit Platzziffer 29 klar gegenüber Erlangen mit Platzziffer 45 ab (Die Platzziffern ergeben sich aus der Addition der Platzierungen der einzelnen Athleten). Simon Sanktjohanser gewann zudem die Bronzemedaille in der Gesamtwertung zur Bayerischen Meisterschaft und siegte in der Altersklasse U20.

Das Damenteam aus Schongau konnte mit dem dritten Platz auf das Podest steigen, auch wenn der Wettkampf nicht so ganz optimal verlief wie bei den Herren. Kornelia Weiß schwamm wie gewohnt schnell und kam als Führende, dicht gefolgt von zwei Athletinnen aus Riederau, aus dem Wasser. Auch Simone Reithmeier konnte sich im Vorderfeld platzieren, während Miriam Steffens und Alexandra Eiband schon deutlichen Rückstand hatten. Beim Radfahren änderte sich nicht viel an der Reihenfolge und so musste die Entscheidung auch hier auf der Laufstrecke fallen. Bis Kilometer drei sah es dabei sehr gut aus für Kornelia Weiß, sie lag aussichtsreich auf dem zweiten Platz, bekam dann aber Krämpfe und viel im weiteren Rennverlauf bis auf Platz sieben zurück. Alexandra Eiband arbeitete sich dafür bis auf den 13. Platz nach vorne. Simone Reithmeier finishte schließlich als 17. und Miriam Steffens, die wieder mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, auf Platz 22. In der Endabrechnung bedeutete dies den dritten Platz hinter Dauersieger Riederau und dem Team aus Würzburg.