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Neues aus der Liga

Aufstieg in die Bayernliga?

Die zweite Mannschaft des ARGI+ Tri-Team Schongau hat eine Entscheidung getroffen: Die Herren steigen im kommenden Jahr von der Landes- in die Bayernliga auf.

Das junge Team beendete die Saison in der Landesliga mit dem dritten Gesamtplatz und erhielt somit gleich nach dem ersten Liga-Jahr die Aufstiegsberechtigung in die Bayernliga. Alle Mitglieder erklärten sich nun dazu bereit, ihre Wettkampfkalender auf die Ligatermine auszurichten und somit steht dem Aufstieg (fast) nichts mehr im Weg.

Das einzige Hindernis stellt bislang der Ausschluss des Bayerischen Triathlon Verbandes (BTV) aus der Deutschen Triathlon Union (DTU) dar. Wenn dieses Problem nicht bis zur kommenden Saison gelöst wird, dürfen keine bayerischen Teams mehr in der ersten und zweiten Bundesliga starten. Das bedeutet, dass diese Mannschaften wieder in die bayerischen Ligen absteigen müssen. Als Folge davon wird die Bayernliga möglicherweise durch absteigende Gruppen aufgefüllt und es verbleibt nur ein Aufstiegsplatz aus der Landesliga. Da die Schongauer auf dem dritten Rang liegen, müssten die ersten Beiden dann auf den Aufstieg verzichten, damit das Zweitteam vom TSV aufrückt.

Die zweite Mannschaft dient in der Triathlon-Abteilung vor allem dazu, den jungen Nachwuchssportlern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen im Ligazirkus zu sammeln. Hier lernen sie zum Beispiel richtiges Verhalten bei Windschattenrennen und bereiten sich damit auf spätere Starts mit der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga vor, wie es schon Alexander Steffens und Julian Geistbeck in dieser Saison getan haben. Deshalb wurde in diesem Jahr der Einstieg in die Landesliga mit einer neuen Mannschaft gewagt. Dass sich gleich nach der ersten Saison die Chance zum Aufstieg bietet, zeugt von der guten Nachwuchsförderung im Tri-Team Schongau.

Mit der Aufstiegsentscheidung wird sich für die Athleten einiges in der Planung und Vorbereitung auf die Wettkämpfe ändern. In der Landesliga werden aus den Einzelwettkämpfen immer die bestplatzierten drei Athleten eines Vereins für das Mannschaftsergebnis gewertet. Die Mannschaft muss nicht zuvor festgelegt werden, d.h. jeder aus dem Verein kann starten. Im Gegensatz dazu gibt es in der Bayernliga auch Teamwettkämpfe, bei denen die Starter eines Vereins gemeinsam (quasi zeitgleich) ins Ziel einlaufen müssen. Dieser Herausforderung werden sich nun auch die Athleten des zweiten Männerteams stellen. Zudem muss in der Bayernliga (genau wie in der Bundesliga) auch die Besetzung im Vorhinein festgelegt werden. Hier starten immer vier Starter, einer mehr als in der Landesliga. Es werden aber nur die besten drei gewertet, es gibt also immer einen Joker. Die Ausnahme der Regel bilden allerdings die Teamwettkämpfe, bei der alle vier Starter gewertet werden.

Damit es mit einem guten Start in die nächste Saison auch klappt, plant Mannschaftsführer Julian Geistbeck gemeinsame Trainingseinheiten, in der das Zeitfahren in der Gruppe für die Teamwettkämpfe und auch Koppeltraining (Wechsel von der einen Disziplin zur anderen) im Vordergrund stehen. So werden nicht nur wichtige Fertigkeiten eingeübt; nebenbei wird auch der Teamgeist gefestigt.